Bestattungswesen

07.09.2021  (js)  Der Friedhof ist die letzte Ruhestätte - und mehr als das: er ist ein Ort der Trauer, des Gedenkens, des Andenkens. Hierfür muss ein Friedhof, beispielsweise wie hier in Rabber, Raum und Platz bieten.


Bild (v.l.): Andreas Hoffmeier (Brockhausen), Jens Strebe (Bürgermeisterkandidat), Jens Below , Christian van der Ahe (beide Rabber)

Nun finden sich im Moment der Trauer immer höchstpersönliche Ansprüche und Erwartungen an diesen Ort und nicht selten hat sich der Umgang der Hinterbliebenen mit dem Tod und der Ruhestätte im Vergleich zu vor 10 oder 20 Jahren verändert. Diese Änderung der Bestattungskultur spüren wir auch auf den gemeindlichen Friedhöfen. Durch einen Rückgang der Sarg-Beisetzungen entstehen regelmäßig freie Plätze zwischen den Grabstellen.


Hier sehen wir uns in der Pflicht in geeigneter Art und Weise auf diesen "Trend" zu reagieren. In Rabber werden deshalb leere Grabfelder zunächst mit Rasen eingesät; aber auch neue Bestattungsformen wie z.B. halbanonyme Urnen-Beisetzungen finden ihren Platz. Zudem ist der Friedhof in Rabber mit seinen jüngsten Amber-Pflanzungen ein sehr gutes Beispiel für die sanfte Weiterentwicklung solcher besonderen Orte.